header

News


16.11.2012 Neuer Immobilienpreisindex vom Bundesamt für Statistik (BfS)
Haben sich die hiesigen Immobilienmärkte nun zu einer Blase entwickelt oder nicht? Ja, Nein, noch nicht oder nur in gewissen Regionen? Die Aussagen sind unscharf – so wie die allgemein gehandelten Immobilienindexe. Je nach Grundlage der Berechnungen (Immobilienangebote oder Transaktionen) und der Interpretation bzw. Gewichtung von Parametern wie Fläche, Lage, Ausbaustandard, weichen die Resultate voneinander ab.

Immobilien sind kein Standardprodukt, sondern individuelle Anlagewerte, welche sich im Laufe der Zeit auch noch wertsteigernd oder –mindernd verändern können. Schlussfolgerungen von einem Korb Immobilien auf andere Objekte, können kaum passend sein. Nun kann man sich bezüglich der Entwicklung eines Indexes natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass bei gleichbleibender Erhebung ein möglicher Fehler konstant bleibt und somit für die Ausprägung der Zahlen¬reihen an Bedeutung verliert.

Angesichts der grossen Aufmerksamkeit jedoch, welche dem Immobilienmarkt beigemessen wird, ist es sicher zu begrüssen, dass die Anstrengungen für ein besseres Verständnis der Marktentwicklung und damit für treffendere Aussagen unternommen werden. Allerdings müssen wir uns für erste Ergebnisse noch Jahre gedulden.
   
08.11.2012 Die EU Herbstprognose weist uns den Trend – unter anderem auch für den Zins- und Kapitalanlagemarkt.
Die Erwartungen für den EU-Raum haben sich weiter verdüstert. Für das reale Bruttoinlandprodukt wird im laufenden Jahr mit einem Rückgang von 0.4% gerechnet. Auch für 2013 kann (nach den Brüsseler Behörden) kein wirkliches Wachstum erwartet werden. Spitzenwerte sind hingegen für die Arbeitslosigkeit (12%) zu erwarten.
Mit diesen Aussichten ist und bleibt auch die Staatsverschuldung in vielen EU-Staaten desaströs. Selbst die zum Teil aufgeweichten Zielsetzungen (nach Maasticht-Grenzwert 3%) werden von vielen Staaten wohl verfehlt. Die Verschuldung von Griechenland dürfte per 2013 auf ca. 190% klettern!

Grösstes Problem bleibt das Ungleichgewicht (Nord – Süd). Die Entwicklung macht deutlich, dass die Reformen allein nicht ausreichen und sich die schwachen Staaten nicht selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen können. Ein weiterer Schuldenschnitt (Haircut), bei welchem private, öffentliche und auch die EZB heftig Federn lassen müssen, wird unausweichlich sein. Ein Rätsel gibt mir dazu der Athener Aktienmarkt auf, welcher im 2012 um 22% zugelegt hat. (Quelle/ Daten NZZ vom 8.11.2012)
   
UNIQUE REAL AG, Dorfstrasse 38, Postfach, 6341 Baar, Schweiz